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Auch bei den Feuerverzinkern ist
einiges in Bewegung geraten. Sowohl auf nationaler als auch auf internationaler
Ebene werden zukunftssichernde Maßnahmen ergriffen. Für verantwortungsbewußte
Unternehmen zählen heute nicht nur der wirtschaftliche Erfolg und damit
das Betriebsergebnis, sondern gleichermaßen die Gesundheit und das
Wohlergehen der Mitarbeiter und der Anwohner sowie die Auswirkungen der
Unternehmenspolitik auf die Umwelt.
Dabei stehen primär zwei Fragen auf dem Prüfstand: Entspricht das Verfahren des Feuerverzinkens noch den heutigen Erkenntnissen und erfüllt der Einsatz feuerverzinkter Produkte im Wirtschaftskreislauf die Forderung nach "Nachhaltigkeit''. Es geht darum: "Gegenwärtige Erfordernisse erfüllen, ohne die Entwicklungsmöglichkeiten zukünftiger Generationen einzuschränken." Die Feuerverzinkungsindustrie untersucht deshalb, in weichen Beziehungen sie zu Mitarbeitem, Anwohnem und Benutzern feuerverzinkten Stahls steht und weiche Auswirkungen ihre Geschäftstätigkeit auf die Umwelt und auf die Gesamtwirtschaft hat. Produktverantwortung Die Gesellschaft fordert immer eindringlicher, dass Unternehmen sich auch mit den Auswirkungen ihrer Produkte befassen. Für die häufig im Lohnbetrieb arbeitenden Feuerverzinkereien ist deshalb die Position innerhalb der jeweiligen Produktionskette von Bedeutung. Hier ist die enge Zusammenarbeit sowohl mit Architekten und Konstrukteuren als auch mit Stahl? und Zinkherstellern angesagt. Entwicklungen Die erste Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro hat zahlreiche Impulse ausgelöst. So gibt es mittlerweile in den meisten Ländern Regeln und Empfehlungen, die von Architekten und Baufirmen aufgegriffen werden und die gegebenenfalls staatlich gefördert werden können. Beispielsweise wurden ganze Pakete für den Wohnungsbau, den Industriebau, den Städtebau sowie den Tief-, Straßen- und Wasserbau entwickelt, in der Regel sowohl für Neubauten als auch für Altbausanierungen. Weltweit laufen mittlerweile Projekte zur "Nachhaltigen Architektur". Beispielsweise werden in den Niederlanden dreißig Beispiele in der Publikation "Duurzame Architectuur'' (NAI PublishersAutor: Ed Melet) vorgestellt; das deutsche Pendant ist die Dokumentation 552 des Stahl Informations Zentrums "Bauen mit Stahl: die ökologische Entscheidung" lm Mai 2002 veranstalteten Stahlkonstrukteure in Luxemburg eine gut besuchte Konferenz mit dem Titel: "Steel in Sustainable Construction" (www.sustainablesteel.org). Zinkhersteller veröffentlichten über die International Zinc Association (www.zincworld.org) im Jahre 200 1 eine so genannte Sustainability Charta. Auf der INTERGALVA 2003 in Amsterdam schließlich, die ganz im Zeichen der Nachhaltigen Entwicklung steht (www.intergalva2003.org), lassen sich die Aktivitäten in der Weit des Feuerverzinkens mitverfolgen. - G. Reimerink - (Quelle: FEUERVERZINKEN 00.06.03) |
DÜSSELDORF. - Für den Hallenbau
ist Stahl ein optimaler Werkstoff. Große stützenfreie Flächen
mit filigranen Tragelementen, der hohe industrielle Vorfertigungsgrad, ausgereifte
Schraub-, Steck- und Schweißverbindungen, eine witterungstunabhängige
Montage und kurze Bauzeiten machen diese Bauweise besonders wirtschaftlich.
Und auch die Umwelt freut sich: Stahlbauelemente können wiederverwendet
oder zu 100 Prozent recycelt werden. Je nach Nutzung reichen die Spannweiten bei Hallen von durchschnittlich 12 bis 25 m für kleine Betriebe bis über 200 m für die ehemalige Werfthalle des Cargo Lifters. Mit Stahlkonstruktionen lassen sich dabei große Flächen stützenfrei überspannen. Dies bringt nicht nur viele Freiheiten für die Hallenlogistik, sondern lässt auch alle Möglichkeiten für betriebliche Änderungen, Erweiterungen und Umbauten offen. Heute stehen Bausysteme zur Verfügung, die die Planung von Hallen erleichtern und die Bauzeit erheblich verkürzen. Sie werden zunehmend als "Gewerke aus einer Hand" angeboten. Elementiertes Bauen mit industriell vorgefertigten Elementen sorgt für hohe Qualität bei überschaubaren Baukosten. Dabei lassen sich auch mit Systemhallen individuelle Lösungen realisieren. Die Systeme erfüllen alle Anforderungen an Statik, Brand- und Schallschutz, Dichtigkeit und Wärmedämmung. Wegen ihrer guten Demontierbarkeit sind Systemhallen vor allem für temporäre Bauten zu empfehlen, deren Nutzungsdauer auf eine begrenzte Zeit angelegt ist. Bei Hallen mit großen Spannweiten bieten sich kaum Standardlösungen an. Um so wichtiger ist es, optimiert zu planen, um Material, Herstellungskosten und Montageaufwand zu minimieren. Dies geschieht vorrangig durch die Wahl und Ausbildung des Tragwerks. (Quelle: ALLGEMEINE BAUZEITUNG 19.04.03) |